Campingausbau

Campingausbau: Zeit und Kosten

Zur Einordnung: wir sind beide keine Handwerker, sondern verbringen unseren Arbeitsalltag im Büro. Allerdings würden wir uns als „branchenfremde Enthusiasten mit Mut zum Schraubenzieher“ bezeichnen. Wir sind also hobbymäßig autobastel- und heimwerkererfahren. Dann stellt sich natürlich auch die Frage, wie detailverliebt man ist und wie sauber verarbeitet das Ganze sein soll.

Wir haben z.B. viele Dinge auf Gehrung geschnitten, statt sie einfach aneinander zu spaxen. Auch war es uns wichtig, dass wir keine einzige Schraube im Sichtbereich haben (außer bei den Ledergriffen). So etwas kostet natürlich Zeit. Die große erste Ausbaustufe haben wir samt Planung, Materialkauf und Ausführung in etwa zweieinhalb Monaten hinbekommen. Dazu war aber konzentriertes Arbeiten ohne Gejammere in nahezu jeder freien Minute notwendig (werktags nach Feierabend etwa zwei Stunden), sowie samstags und sonntags von früh bis spät.

Es war eine anstrengende Zeit, aber das Gefühl auf der ersten Tour entschädigt: DAS haben wir selbst geschaffen? Jau, haben wir 😉 Der Hubdachumbau in zweiter Ausbaustufe war im Grunde an einem verlängertem Wochenende erledigt.

Die preisliche Einordnung für einen solchen DIY-Campingausbau hängt natürlich von den eigenen Ansprüchen und der gewünschten Ausstattung ab. Aber grundsätzlich kamen wir für die vorbereitenden Dinge, sowie den Möbelbau auf Materialkosten von etwa 3.500 Euro. Noch nicht eingerechnet sind die Geräte wie Wandler, Kühlbox, usw. Das Hubdach ist als Selbstbauvariante für etwa 3.500 Euro zu realisieren. Alles in allem haben wir, neben hunderten Arbeitsstunden und viel Hirnschmalz, knapp über 10.000 Euro in den gesamten Campingausbau gesteckt.

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